Joachim Nonn

wurde 1963 in Duisburg geboren. Der "urbane Dschungel" seiner Kindheit, das Ruhrgebiet, war gekennzeichnet durch eingeschränkte Horizonte und nährte den Wunsch die Welt kennenzulernen und die eigenen Grenzen auszudehnen.

 

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Meine Faszination für die Fotografie begann in jungen Jahren. Meine jugendliche Neugier setzte eine Entdeckungsreise in Gang, die bis heute andauert. Die alljährlichen Familienreisen in den Schwarzwald und die Alpen nährten meine Liebe zur Natur. Oft verschwand ich stundenlang für kleine Entdeckungsreisen, nur begleitet durch meine erste Spiegelreflexkamera, ein Geschenk meiner Eltern.

 

Meine Leidenschaft für die Fotografie und mein Anspruch an die Komposition haben sich von der ersten Aufnahme bis heute weiterentwickelt. Als völliger Autodidakt begann für mich über 30-jähriger Prozess des Ausprobierens, stets verbunden mit dem Ziel meine Fotografie weiter zu entwickeln. Meine Wanderlust unterstütze mich dabei und brachte mich an zahlreiche Orte rund um den Globus. Auf diesen zahlreichen Reisen entdeckte ich mich meine besondere Beziehung zum Westen der USA.

 

Als geduldiger Beobachter, der stundenlang an abgelegenen Lokationen warten kann, habe ich für mich das „learning by seeing“ entdeckt. Immer auf der Suche nach dem perfekten Bild, komme ich wieder und wieder zurück bis das Licht und die äusseren Bedingungen das vorgestellte Bild hergeben. Fotografie ist für mich eine Kommunikationsform. Ich gehe dabei meist gezielt vor:

am Anfang steht immer eine visuelle Bestandsaufnahme, basierend auf der Frage:„was erweckt meine Aufmerksamkeit?“. Darauf folgt die Suche nach potentiellen Motiven, das geduldige Abwarten des richtigen Augenblicks und die passende technische Umsetzung der Aufnahme (z.B. Hoch- oder Querformat).

 

Wenn meine Bilder dazu beitragen Menschen für die Schönheit und Einzigartigkeit der Welt zu sensibilisieren, dann habe ich mein Ziel erreicht.